WG bekommt bei Vertragsunterzeichnung dubiose Modernisierungs-vereinbarung vorgelegt

Die WG bestehend aus Sebastian, Max und Alexander war froh endlich eine geeignete Wohnung gefunden zu haben. Bei der Vertragsunterzeichnung dann der Schreck: Sie sollten eine Modernisierungsvereinbarung unterzeichnen, die die Miete um 600€ erhöht. Die drei waren verunsichert, unterschrieben aber trotzdem und haben CONNY direkt mit der Überprüfung beauftragt.

Wie konnten wir Ihnen helfen?

Mit der Durchsetzung der Mietpreisbremse, um die Miete zu senken.

Was war Ihr Problem und wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?

Als wir im Oktober 2018 den Mietvertrag unterzeichnet haben (Einzug war geplant zum 1. Dezember), bekamen wir zwei Dokumente vorgelegt. Einmal den Mietvertrag, der eine dem Mietspiegel entsprechende Kaltmiete enthielt, und eine "Vereinbarung" über angeblich abgeschlossene Modernisierungen, die die Kaltmiete um 600,00€ auf 1.500,00€ erhöhte. Da wurden wir schon beim unterzeichnen stutzig, aber unterschrieben trotzdem. Ich hörte einige Tage zuvor etwas von "CONNY" und habe gesagt, wir werden das da einreichen und uns diesbezüglich beraten lassen.

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Was waren Ihre Bedenken, bevor Sie uns beauftragt haben? Hatten Sie beispielsweise Angst Ihren Vermieter damit zu konfrontieren? Was hat Sie über Ihre Bedenken hinweg gebracht und was ist aus Ihren Befürchtungen geworden?

Wir hatten keine wirklichen Bedenken. Evtl. wegen Kündigung, aber die wäre unbegründet. Wir haben uns immer gesagt - wäre der Vermieter an unserer Stelle (Mieter) hätte er das gleiche getan und auch weniger Miete verlangt.

Die WG beschließt sich gegen die Modernisierungsvereinbarung zu wehren

Wie gestaltete sich der Ablauf des Prozesses für Sie, und wieviel Miete konnten Sie sparen?

Wir haben dann die Rüge zum 1. Dezember 2018 zusammen mit CONNY eingereicht. Danach ging alles ziemlich langsam voran. Aber wir hatten nicht erwartet, dass es schnell erledigt ist. Der Vermieter verhielt sich unkooperativ und er wurde dann im März 2019 durch CONNY angeklagt. Es kam im August 2019 zur mündlichen Verhandlung im Bezirksgericht Neukölln. Man entschied für den Vermieter. CONNY hat dagegen Berufung eingelegt (Die Richterin im Bezirksgericht war sehr unprofessionell und nicht wirklich Herr der Gesetzeslage). Daraufhin kam es im April 2020 zur mündlichen Verhandlung am Landgericht Berlin, wo man sich dann auf einen Vergleich einigen konnte. Die Nettokaltmiete wurde um 484,57€ gesenkt.

Was ist Ihr Fazit aus Ihrer Erfahrung mit uns? Was möchten Sie anderen in ähnlicher Situation mit auf den Weg geben?

Man sollte sich nicht einfach so mit einer erhöhten Miete abfinden. Wenn es solche Dienstleistungen wie CONNY gibt, wieso nimmt man die dann nicht in Anspruch? Ich hab vielen Freunden davon erzählt und viele reagierten ängstlich vor dem Vermieter, obwohl sie eindeutig zu viel Miete zahlen. Daher einfach Miete auf der Website überprüfen lassen und wenn es zu viel ist immer rein da und den Prozess starten. Das war ja das Schöne: Man musste selbst nichts machen! CONNY hat alle Aufgaben übernommen.