Kündigung erhalten: Wann muss man sich beim Arbeitsamt melden?

Zuletzt aktualisiert am 27. August 2020

Plötzlich arbeitslos – das kann jedem Arbeitnehmer passieren. Nachdem der erste Schock verdaut ist, gilt es nun Einiges zu organisieren: zum Beispiel die Arbeitslos- bzw. Arbeitsuchendmeldung. Lesen Sie hier, welche Fristen gelten und wie Sie möglicherweise eine Abfindung von Ihrem Ex-Arbeitgeber erhalten können.

Arbeitssuchend melden

Nachdem Sie die Kündigung erhalten haben, müssen Sie sich zeitnah bei der Agentur für Arbeit melden, um Arbeitslosengeld zu erhalten. Melden Sie sich am besten frühzeitig bzw. spätestens innerhalb von drei Tagen. Das geht entweder persönlich, online (https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/erste-schritte-arbeitslosigkeit) oder telefonisch unter 0800 4 5555 00. Wenn Sie die Kündigung mit einer längeren Frist von über drei Monaten erhalten haben, wenden Sie sich bitte vor Ablauf dieser drei Monate an Ihre für Sie zuständige Agentur für Arbeit.

Übrigens: Eine telefonische oder elektronisch übermittelte Arbeitsuchendmeldung ersetzt nicht die persönliche Arbeitslosmeldung! Diese muss spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit vor Ort persönlich erfolgen.

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Sperrung des Arbeitslosengeldes bei verpasster Frist

Sollten Sie sich nicht innerhalb der jeweils für Sie geltenden Frist melden, kann die Agentur für Arbeit eine Sperrfrist für das Arbeitslosengeld verhängen, sodass Ihnen trotz Arbeitslosigkeit keine staatlichen Leistungen gewährt werden. Um das zu vermeiden, sollten Sie sich unbedingt frühzeitig bei der Agentur für Arbeit melden!

Schon über eine Abfindung bei Kündigung nachgedacht?

Wenn Sie nicht wissen, ob Ihre Kündigung rechtmäßig war, sollten Sie diese unbedingt prüfen lassen. Denn viele Arbeitgeber nutzen Ihren Macht- und Informationsvorteil aus und stellen Kündigungen aus, die vor Gericht keinen Bestand hätten. Möglicherweise steht Ihnen in diesem Fall eine Abfindung zu.

Doch um diese Abfindung durchzusetzen, müssen Sie sich als Arbeitnehmer normalerweise an einen Anwalt wenden. Und der ist meistens teuer: Schon für die Erstberatung wird ein Honorar fällig. Außerdem müssen Sie den Rechtsanwalt auch dann bezahlen, wenn Sie vor Gericht gewinnen. Damit Ihnen dieses unkalkulierbare Kostenrisiko erspart bleibt, wenden Sie sich am besten an CONNY: Wir möchten Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen und das Kostenrisiko für Sie tragen. Das heißt: Sie zahlen nur, wenn wir für Sie erfolgreich waren. Übrigens: Die potentielle Höhe Ihrer Abfindung können Sie in unserem Abfindungsrechner kalkulieren lassen.

CONNY hilft Arbeitnehmern – Einfach. Online. Ohne Kostenrisiko.

CONNY ist Deutschlands führende Dachmarke für die Durchsetzung von Verbraucherrechten. Mithilfe von intelligenter Technologie zur schematischen Prüfung von Dokumenten und Vorgängen sowie professionellen Prozessen hilft die Conny GmbH Verbrauchern in ganz Deutschland - von überhöhten Mieten bis hin zum Arbeitnehmerschutz. Die erfahrenen CONNY-Partneranwälte stehen unseren Kunden jederzeit zur Seite.

Das CONNY-Versprechen: Jeder sollte die Möglichkeit haben, Hilfe bei rechtlichen Problemen in Anspruch nehmen zu können - unabhängig vom Geldbeutel. Daher nehmen wir von CONNY Ihnen jegliches Kostenrisiko ab und Sie bezahlen nur ein Honorar im Erfolgsfall. Im Misserfolgsfall entstehen Ihnen keinerlei Kosten.

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